Pausieren für gesündere Zähne


Apr 2014

Share
 

Für die Zahngesundheit ist nicht die Menge die man isst, sondern die Häufigkeit entscheidend.

"Im Idealfall sollten wir versuchen, mindestens drei Stunden Zeitabstand zwischen den Mahlzeiten oder Snacks einzuhalten, um gesunde Zähne zu erhalten", sagte Professor Eeva Widström, Chefzahnärztin, Institut für Wohlfahrt und Gesundheit, Helsinki, auf der Konferenz des Internationalen Süßstoff Verbands in Brüssel.

Bakterien produzieren Säure aus kohlenhydrathaltigen Speiseresten, die auf der Zahnoberfläche Zahnkaries verursachen, erklärte Prof Widström. „Säure zerstört die Schutzoberfläche des Zahns, erodiert den Schmelz und verursacht Karies (Löcher) in den Zähnen. Speichel enthält Mineralien wie Kalzium, die den Schaden beheben können, aber konstantes Naschen über den ganzen Tag gibt den Mineralien im Speichel keine Zeit, um Schäden zu reparieren", erläuterte sie.Der während der Nacht produzierte Speichel, ist im Übrigen nicht so gut wie der am Tag produzierte, erklärte sie weiter und gab den Tipp, besser nach 21 Uhr nicht mehr zu essen oder zu snacken.

"Wenn Snacks zwischen den Mahlzeiten nötig sind, sollte man den Zähnen zu Liebe Käse, der reich an Mineralien ist bevorzugen,“ schlug Widström vor. Eine gute Wahl für Getränke zwischen den Mahlzeiten sind Wasser, Milch und süßstoffgesüßte Getränke, so die Zahnexpertin weiter.

Neben den Pausen, damit der Speichel wirken kann, ist natürlich auch eine gute Zahnpflege notwendig. " Die Zähne sollten zweimal täglich mit Zahnpasta mit einer hohen Konzentration an Fluorid geputzt werden", sagte Prof. Widström " und Erwachsene sollten zusätzlich auch Interdentalreiniger verwenden.“

Mehr Informationen zur Konferenz des Internationalen Süßstoff Verbandes finden sie hier.

Mehr Informationen zur Deutscher Süßstoff-Verband e.V. finden sie hier.

Alle Informationen zu Veranstaltungen lesen

VIDEOS

video image

play image

„Do it for you – Tun Sie es für sich” ISA für Weltdiabetestag 2017

Leben. Es ist nie zu Ende für uns Frauen. Manchmal sind wir so mit den Bedürfnissen unserer Kinder, unserer Partner und mit den täglichen Aufgaben beschäftigt, dass wir aus den Augen verlieren, was wir brauchen. Aber wenn Sie Typ 1, Typ 2 oder Schwangerschaftsdiabetes haben, ist es unerlässlich, dass Sie sich auch um sich selbst kümmern. Also was immer Sie heute für andere tun, vergessen Sie nicht, auch etwas für sich selbst und Ihre Gesundheit zu tun.