Erlaubte Tagesdosis (ADI)


Share
 

Erlaubte Tagesdosis für Süßungsmittel

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA legt im Rahmen des Zulassungsverfahrens für jeden kalorienarmen Süßungstoff eine erlaubte Tagesdosis (ADI) fest.

Der ADI ist eine Sicherheitsgarantie und stellt die Menge an kalorienarmem Süßstoff dar, die eine Person ihr ganzes Leben lang täglich ohne Risiko einnehmen kann.

Der Gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe JECFA definiert den ADI wie folgt: „Der ADI bezieht sich auf eine lebenslange Verwendung. Ihr Sicherheitsspielraum erlaubt gemäß den Toxikologen auch eine unbedenkliche kurzzeitige Überschreitung der erlaubten Dosis, wenn die durchschnittliche Aufnahme des Stoffes den ADI auf längere Sicht nicht überschreitet.“

Der ADI ist das wichtigste Instrument der Gesetzgeber, um für eine angemessene und sichere Nutzung von Lebensmittelzusatzstoffen zu sorgen. Die erlaubten Mengen der Zusatzstoffe in verschiedenen Lebensmitteln und Getränken sind so festgelegt, dass der ADI-Wert auch bei länger anhaltender, durchschnittlich intensiver täglicher Einnahme nicht überschritten wird.

Verschiedene internationale wissenschaftliche Gremien wie JECFA und EFSA verwenden unabhängig voneinander dieselbe Methode zur Bestimmung des ADI und garantieren so eine weltweit einheitliche Lebensmittelsicherheit.

Zum Beispiel: Eine Frau mit einem Gewicht von 60 kg müsste ihr ganzes Leben lang täglich 280 Tabletten Tafelsüße oder 20 Dosen kalorienarmer alkoholfreier Getränke konsumieren, um den für Aspartam festgelegte ADI von 40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag zu erreichen.

Abb. 1: Aspartam-Verbrauch im Vergleich zum ADI

Acceptable Daily Intake of Sweeteners Figure 1: Aspartame Consumption Compared with ADI

VIDEOS

video image

play image

„Do it for you – Tun Sie es für sich” ISA für Weltdiabetestag 2017

Leben. Es ist nie zu Ende für uns Frauen. Manchmal sind wir so mit den Bedürfnissen unserer Kinder, unserer Partner und mit den täglichen Aufgaben beschäftigt, dass wir aus den Augen verlieren, was wir brauchen. Aber wenn Sie Typ 1, Typ 2 oder Schwangerschaftsdiabetes haben, ist es unerlässlich, dass Sie sich auch um sich selbst kümmern. Also was immer Sie heute für andere tun, vergessen Sie nicht, auch etwas für sich selbst und Ihre Gesundheit zu tun.